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Sehr geehrte Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner,
das Geschäftsjahr 2025 war für JOST ein transformatives Jahr – strategisch und in Sachen Nachhaltigkeit. Mit der Übernahme von Hyva haben wir die Größe unseres Konzerns nahezu verdoppelt, neun Produktionsstandorte hinzugewonnen und unsere Präsenz in neuen Regionen und Endmärkten ausgebaut. Gleichzeitig sind wir stolz darauf, unser ursprüngliches CO₂-Reduktionsziel für 2030 bereits 2024 erreicht zu haben – sechs Jahre vor dem Plan.
Bereinigt um Übernahmeeffekte haben wir unsere Scope-1- und Scope-2-CO₂äq-Emissionen pro Produktionsstunde gegenüber 2020 um 59,3 % auf 2,56 kg CO₂äq gesenkt – deutlich über unser ursprüngliches Ziel hinaus.
Nach der Integration von Hyva haben wir ein neues, ambitioniertes Ziel für den kombinierten Konzern gesetzt: eine Reduktion der Scope-1- und Scope-2-CO₂-Emissionen pro Produktionsstunde um 50 % bis 2035, mit 2025 als neuem Basisjahr. Wir sehen erhebliches Potenzial, die bereits erfolgreich bei JOST umgesetzten Maßnahmen auch auf die Hyva-Standorte zu übertragen.
Diese Ergebnisse spiegeln die anhaltende Wirkung unserer Energieeffizienzmaßnahmen an allen JOST-Standorten wider. Wir haben unseren selbst erzeugten Solarstrom 2025 auf 2,7 Mio. kWh nahezu verdreifacht – ein Anstieg um 172 %. Darüber hinaus haben wir weitere Werke auf Grünstrom umgestellt und kontinuierlich Photovoltaikanlagen auf den Dächern unserer Produktionsstätten installiert.
Die Integration von Hyva hat unseren Energie-Fußabdruck deutlich verändert: Der Gesamtenergieverbrauch stieg um 37,3 % auf 154,0 Mio. kWh, während erneuerbare Energien 16,1 % des Gesamtenergieverbrauchs ausmachten. Wichtig: Unsere Gesamtenergieintensität verbesserte sich um 6,9 % auf 11,0 kWh pro Produktionsstunde – ein Beleg dafür, dass unsere Effizienzmaßnahmen auch bei wachsender Unternehmensgröße greifen.
Mit der Übernahme von Hyva zum 1. Februar 2025 haben wir rund 3.000 neue Kolleginnen und Kollegen im JOST-Konzern begrüßt. Unsere Belegschaft umfasst nun über 6.500 Mitarbeitende an 33 Produktionsstandorten weltweit. Ein zentraler Schwerpunkt im Jahr 2025 war die Harmonisierung von ESG-Reporting, Richtlinien und Governance-Strukturen im kombinierten Konzern – einschließlich unseres Verhaltenskodex, des Lieferanten-Verhaltenskodex und der ESG-Governance-Richtlinie.
Auch im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit haben wir deutliche Fortschritte erzielt. Unsere Fluktuationsrate sank um 2,3 Prozentpunkte auf 7,8 % – mit Verbesserungen in allen Regionen und über alle Geschlechter hinweg. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit stieg auf 8,0 Jahre – ein Zeichen für die wachsende Loyalität unserer Belegschaft.
Die Zahl der Mitarbeitenden, die ein individuelles Feedbackgespräch erhalten haben, stieg um 60,6 % auf 5.897 – ein klares Signal, dass unsere Feedbackkultur im gesamten Konzern Fuß fasst, einschließlich der neu integrierten Hyva-Standorte.
Im Bereich Arbeitssicherheit lag unsere Unfallquote pro 1.000 Mitarbeitende 53 % unter dem deutschen Branchendurchschnitt. Die Unfallrate pro 200.000 Produktionsstunden verbesserte sich auf 1,38, und wir freuen uns, für 2025 keine tödlichen Arbeitsunfälle melden zu müssen.
Wir haben noch viel mehr vor. Mit der Integration von Hyva haben wir die einzigartige Chance, unsere Nachhaltigkeitsagenda in einem noch größeren Maßstab voranzutreiben. Unser Nachhaltigkeitsbericht 2025 bietet einen umfassenden Überblick über unsere Ziele, Maßnahmen und Fortschritte.
Der Vorstand der JOST Werke SE
Neu-Isenburg, März 2026
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Unsere Schwerpunkte
Unser Nachhaltigkeitsrahmen basiert auf drei Säulen – jeweils mit klaren Zielen, konkreten Maßnahmen und transparenter Berichterstattung.